Liebe Frau von der Leyen: Warum ich keine Kinder will.

Liebe Frau von der Leyen,

den Artikel im aktuellen STERN „Geld, Karriere – und dann erst Kinder“, der sich mit der zunehmenden Kinderlosigkeit der Deutschen beschäftigt, möchte ich gerne in einem Brief an Sie kommentieren, in dem ich darlege, warum für meine Partnerin und mich Kinder nicht in Frage kommen.

Es ist leider eine „simple“ Kostenfrage:

1.  Ich muss Rentenbeiträge zahlen. Meine Partnerin privat Fürsorge.

2. Da wir als Rentner nicht zum Sozialfall werden wollen, sparen wir nochmals 10% unseres Netto-Einkommens

3. Man muss damit rechnen (nicht unbedingt erwarten!), dass unsere Eltern zu Pflegefällen werden, mit denen uns der Staat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich allein lassen wird.

Um das zu schultern, arbeiten wir beide jeder ca. 60-80 Stunden in der Woche, teils angestellt, teils selbständig, die Wochenenden inklusive.

Wo soll da ein Kind reinpassen?

Obwohl wir beide nicht schlecht verdienen, würde uns ein Kind mit einem Schlag das Einkommen halbieren. Und jetzt packen Sie noch die Kosten dazu, die es mit sich bringt,ein Kind 20 Jahre lang groß zuziehen.

Und als „Bonus“ noch der Stress den man in der Erziehung hat: Kita-Suche, Grundschulsuche, Stress auf dem Gymnasium, Stress mit dem Abitur, Stress mit der Jobsuche, Stress Stress Stress

Nein, danke.

Liebe Frau von der Leyen: Warum ich keine Kinder will.

Verwandtenbesuch: Guttenberg mit Ehefrau und Johannes B. Kerner in Afghanistan

Überraschung für die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist zu einem Blitzbesuch angereist. Mit dabei: Gattin Stephanie und TV-Star Johannes B. Kerner. [STERN]

Bin ich der einzige Mensch auf der Welt, der sich jetzt an die Stirn fasst?

Dass dieser geölte Hampelmann wieder seine Sonnenbrille in Afghanistan spazieren fährt, kann ich ja noch verstehen, ist der doch – aus welchen Grunde auch immer – Verteidigungsminister.

Aber wieso nimmt der seine angeheiratete Unterschichten-TV-Moderatorin und Hobbybetroffenheitsschriftstellerin mit? Ich dachte, die bleibt zu Hause und verleiht das Mutterkreuz am Bande für den Nachwuchs am deutschen Vaterlande. Nein, halt, dafür ist ja Frau von der Leyen da.

Und wieso turnt dort dieser, Gott, ich muss kotzen, Kerner herum?

Ich dachte, da ist ein Krisengebiet? Und der macht Urlaub oder was? Recherche für Menschen 2011? Akquirieren von Talk-Show und Minenopfern?

Die ganze Welt ist völlig verrückt geworden und ich habe immer noch keine Medizin.

Mahlzeit.

Verwandtenbesuch: Guttenberg mit Ehefrau und Johannes B. Kerner in Afghanistan

Von der Leyen plant Bildungs-Chipkarten für alle Kinder

Bargeld? Kommt nicht in Frage. Arbeitsministerin von der Leyen hat im SPIEGEL ihre Pläne für Bildungs-Chipkarten konkretisiert: Künftig sollen nicht nur bedürftige, sondern alle Kinder Musikunterricht oder Förderstunden per Karte bezahlen können. Doch die Kritik an dem Vorhaben wächst. SPIEGEL

Hat es alles schon gegeben. In den 70ern unter SPD-Regierung.

  • Kindergärten gratis
  • Büchereien gratis
  • Schwimmbäder 50 Pfennig, Kinder gratis
  • Arzeimittel ohne Zuzahlung
  • keine Praxisgebühr
  • Schulbücher gratis
  • verbilligte Klassenfahrten
  • keine Zuzahlung beim Zahnersatz

Hat Herr Kohl zusammen mit Herrn Blüm und der FDP scheibchenweise im Namen der Leistungsgesellschaft komplett abgeschafft. Geholfen hat es nicht, wir produzieren jedes Jahr immer mehr Schulden. Dafür werden die Reichen noch reicher, auf das sie auch die Zweitvilla mit goldenen Wasserhähnen versehen können.

Nun sehen wir die Konsequenzen:

Arme Kinder…

  • können immer schlechter schwimmen
  • können immer schlechter lesen
  • haben schlechtere Zähne
  • fallen in der Schule zurück
  • sind zunehmend von einem gesunden, sozialen Leben abgeschnitten
  • werden selber arm
  • und „produzieren“ selbst arme Kinder

Da nützt auch keine Chip-Karte, Frau von der Leyen.

Leute, macht eure Augen doch auf! Lasst nicht zu, dass die anderen für euch denken.

Von der Leyen plant Bildungs-Chipkarten für alle Kinder

Brangelina jetzt doch vor dem aus?

Hurrah, nach tagelangem Betroffenheitsjournalismus aus Haiti nun endlich wieder eine Nachricht, die die Welt wirklich bewegt. Brad Pitt und Angelina Jolie trennen sich. Kann man dann eigentlich das Wörtchen „und“ reinsetzen? Müsste es nicht eher heißen Brad Pitt Komma Angelina Jolie trennen sich?

Angelina Jolie hat dicke Lippen. Kaum zu glauben.

So, wie bringe ich noch da Schlüsselwort nackt hier unter? Angelina Jolie nackt, will das wirklich noch jemand sehen? Für mich ist die nur noch die Ursula von der Leyen aus Hollywood. Kaum guckt man weg, ist noch ein Kind dazugekommen. Wie bei Kuckucks (wie ist da der Plural?), auf ein Kind mehr kommt es auch nicht mehr an.

Brad Pitt hat eine dicke Nase. Zeit für einen Nosejob.

Was macht Ursula von der Leyen eigentlich zur Zeit? Sie hat den größten Etat im Bundeshaushalt, sogar noch vor Schulddiensten, aber bleibt erstaunlich stumm. Wahrscheinlich ist es nicht so ganz ihr Metier. Pfui, muss man auch verstehen, als absolute Power-Erfolgsfrau hat sie nur ungern mit Arbeitslosen und schwer Vermittelbaren zu tun. Hä Hä, das hätte ich ihr auch vorher vermitteln können. Der Kalauer sei mir erlaubt, so früh am Morgen.

Brangelina jetzt doch vor dem aus?

CDU-Abgeordneter will Netzfilter auf Onlinespiele ausweiten

„Niemand will eine Mauer bauen Zensur einführen.“

Der liebe Herr Thomas Strobl, Bundestagsabgeordneter der CDU für den Kreis Heilbronn, möchte die von Zenzursula durchgepeitschte Internet-Zensur nun auch auf Killerspiele ausweiten.

Zitat: „Das von der Innenministerkonferenz geforderte Herstellungs- und Verbreitungsverbot ist für mich daher bedenkenswert und sorgfältig zu prüfen. In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.“ [Quelle:  Abgeordnetenwatch.de]

Diese Art von „Versuchsballons“ in der Politik ist bekannt.

Die Technik wird gerne von Hinterbänklern angewandt: Erstmal dreist vorpreschen. Dann dementieren, so hätte man das ja alles nicht gemeint. Danach die Feinde von den Freunden trennen. Und zu guter Letzt, eine kleine mit anderen Forderungen verknüpfte Verordnung erwirken, die einer
allgemeinen digitalen Zensur Tür und Tor öffnet.

Herr Strobl möchte gerne der Wegbereiter einer Exekutiv-Zensur werden.

Schade, dass es keinen Filter gegen Dummheit gibt, oder?

Vielleicht sollte ich doch endlich in die Piraten-Partei eintreten.

Dazu passt gut: „Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace„, John Perry Barlow:

„.. Regierungen der industriellen Welt,..Vertreter einer vergangenen Zeit: Laßt uns in Ruhe! Ihr seid bei uns nicht willkommen. Wo wir uns versammeln, besitzt Ihr keine Macht mehr…Wir besitzen keine gewählte Regierung, und wir werden wohl auch nie eine bekommen..Ihr habt hier kein moralisches Recht zu regieren noch besitzt Ihr Methoden, es zu erzwingen, die wir zu befürchten hätten..“

CDU-Abgeordneter will Netzfilter auf Onlinespiele ausweiten