Die Google-Streetview-Hysterie

Typisch deutsch. Da knippst ein amerikanisches Unternehmen öffentlich einsehbare Fassaden und alle regen sich wieder auf.

Das verschließt sich meiner Einsicht. Vielleicht bin ich einfach nicht paranoid genug.

Natürlich greifen die Medien dankbar das Thema auf, da die diesjährige Flutkatastrophe in Deutschland nicht soviel Potenzial gebracht hat, um länger das Sommerloch zu füllen.

Jetzt kommt jeder Nörgel-Renter mit Dackel aus seiner Hecke gekrochen und trötet ins Horn: „Das Internet ist böse. Das Internet ist böse. Wir haben es schon immer gewusst.“

Aber klar, Reiche und Politiker möchten ihre Fassaden nicht geknipst haben. Wäre ja noch schöner, wenn jeder wüsste, in welchen Gegenden die wohnen!

Und Verbraucherverarschministerin Aigner, die sich sonst nie zu schade ist, der Wirtschaft nach dem Mund zu reden und alles verhindert, was nur ein bisschen nach Verbraucherschutz aussieht, reißt ihr bayerisches Mundwerk auf und ruft nach rechtlichen Konsequenzen.

Das ist alles sowas von Scheiße!

Die Google-Streetview-Hysterie