Salzburgs Weihbischof beleidigt Opfer der Love Parade

Mich wundert, dass es so lange gedauert hat, bis einer dieser Pedophilen Prügelpriester mit seiner wahren Einstellung unter einem Stein hervorgekrochen kommt. Komisch, dabei sieht er doch gar nicht aus wie ein Arschloch.

„Ein Aufstand gegen die Schöpfung“: So schmäht der Salzburger Weihbischof Andreas Laun in einem Online-Kommentar die Love Parade – und schwadroniert im Zusammenhang mit der Katastrophe von Duisburg über den „strafenden Gott“. Prompt erntet er wütende Reaktionen. SPIEGEL

Vielleicht sollte ich ihn mal besuchen kommen, wenn er eine seiner nächsten Hokuspokus-Veranstaltungen (Altdeutsch: Messe) abhält. Dann kann ich mal meine Meinung in die Menge rufen.

Ja, ist das nicht wundervoll? Der Atheismus muss nicht mehr wie im Sozialismus angeordnet werden, die Religionen – allen voran die Katholiken – tun alles, um sich selbst zu demontieren.

Genüsslich sehe ich es, wie die dümmsten der Pharisäer jeden Tag aufs neue nicht müde werden, sich mit irgendwelchen weltfremden Sprüchen zu erdreisten und dann mit großen Augen dastehen und sich wundern, was für eine Welle der Empörung sie losgetreten haben.

Salzburgs Weihbischof beleidigt Opfer der Love Parade

Loveparade: Rettet des Bürgermeisters Rente

Ist das nicht wiedermal richtig schön widerlich?

„Wir können nicht warten“: Die Duisburger FDP drängt auf eine Abwahl des Oberbürgermeisters Sauerland und fordert eine Sondersitzung des Stadtrats. Eigentlich will das Gremium erst Anfang Oktober wieder tagen. SPIEGEL

Was tut dieser Mann nicht alles, um seine Rentenansprüche zu behalten, die er im Falle eines Rücktritts verlieren würde.

Nun muss ihn die Steigbügelpartei FDP aus dem Amt wählen, damit er weiterhin ein schönes Leben auf Steuerzahlerkosten führen kann.

Ich würde ihm ja wünschen, dass ihn der Tod der 21 Menschen auf dem Gewissen lastet. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ihm das scheißegal ist.

Wäre doch witzig, wenn seine politischen Gegner ihn nicht abwählen würden. Der soll bis in alle Ewigkeit an seinem Sessel kleben bleiben.

Loveparade: Rettet des Bürgermeisters Rente

Loveparade: Wenn Angst regiert, geht gar nichts gut

Hier haben alle Verantwortlichen Angst gehabt, den Mund weit aufzumachen und sich gedacht, es wird schon gutgehen.

Der OB, der nicht mal über die Finanzen der Stadt entscheiden darf, und daher nur eine Marionette ist, wollte ein bisschen Imagepolitur.

Die jeweiligen Referenten, Dozenten, Abteilungsleiter und sonstigen Vertreter unserer durchbürokratisierten Republik wollten auch nicht nein sagen, da der OB auch nicht nein sagt. Wird ja schon gut gehen.

Die Polizei äußert ihre Bedenken nur lammfromm und macht ansonsten Dienst nach Vorschrift, wodurch wohl alles noch ein Stückchen schlimmer wurde. Es wird ja schon gut gehen.

Der Veranstalter will seine McFit-Bananen ins Fernsehen halten und heuert dazu unbrauchbare Ordner an. Es wird schon gut gehen.

Die Bahn setzt für den Zeitraum der Veranstaltung alle ICE von und nach Duisburg aus. Weiß der Teufel warum? Am Ende finden doch alle wieder einen Platz. Wird schon gut gehen.

Die sonstigen Berater (wozu brauchen Beamte eigentlich Berater, verstehen die ihren Job nicht?) räuspern sich auch nur mittellaut, ziehen die Krawattenknoten zurecht und geben eh nur Empfehlungen ab. Es wird schon gut gehen.

Das Fernsehen will laute Action und möglichst viele durchgeschwitzte, nackte Oberkörper sehen. Eine Million sollen hier reinpassen? Es wird schon gut gehen.

Und so wird es wohl am Ende bei geringen Geldstrafen und einigen gut abgepolsterten Rücktritten bleiben.

Loveparade: Wenn Angst regiert, geht gar nichts gut

Loveparade Katastrophe – am Ende hat mal wieder keiner Schuld.

Mir ist gerade so richtig schön übel, wenn ich die Dementis der Verantwortlichen in Funk und Fernsehen vernehmen. Verantwortlich? Nein, wir doch nicht.

Am Ende muss wohl die Putzfrau im Duisburger Rathaus den Kopf dafür hinhalten, dass bisher 19 Menschen ihr Leben lassen mussten und Hunderte schwer verletzt wurden.

Dabei kann man deutlich in den Luftaufnahmen sehen, dass dieses Gelände niemals in der Lage gewesen ist, eine Million Menschen und mehr aufzunehmen. Und was passiert, wenn ein Veranstaltungsplatz ohne Durchsage gesperrt wird und hinten noch Hundertausende nachrücken, kann man sich vorstellen. Aber wahrscheinlich konnten die verantwortlichen Planungsarschlöcher nicht so weit denken.

Ich hoffe, dass in den nächsten Tagen jemand dem Bürgermeister von Duisburg ordentlich die Schnauze poliert, denn er war bereits der Erste am Samstagabend, der sich aus der Verantwortung stehlen wollte. Aber was soll’s? Mehr als ein Rücktritt mit vollen Bezügen und Privatchauffeur ist sowieso nicht zu erwarten.

Loveparade Katastrophe – am Ende hat mal wieder keiner Schuld.