Rückkehr nach Kosovo-Einsatz – nur noch ein seelisches Wrack

Vier Monate war Daniela Matijevic im Jahr 1999 für die Bundeswehr im Kosovo im Einsatz. Seitdem ist nichts mehr, wie es war. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht die Soldatin über ihre Kriegserfahrungen, die Folgen – und ihren Einsatz für eine bessere Veteranen-Versorgung. SPIEGEL

Individuell habe ich natürlich Mitleid mit dieser Frau.

Allgemein würde ich schreiben: selbst Schuld.

Ich habe sie nicht gebeten in den Kosovo zu ziehen. Sie hat sich freiwillig gemeldet.

Man kann ihr „zugute“ halten, dass der Kosovo der erste Auslandseinsatz der Bundeswehr war. Dennoch hätte sie sich denken können, dass es sich dabei nicht um einen Betriebsausflug nach Phantasialand handelt.

So können wir doppelt und dreifach zahlen für die Großmannssucht von Merkel, Steinmeier, Guttenberg & Co:

  • Erst Milliarden für Rüstung
  • Dann noch Milliarden für herumsitzende Wehrdienstleistende
  • Dazu noch Milliarden für den Einsatz in Kriegen, die keiner will, keiner versteht und die zu keinem Ende kommen
  • Und am Schluss noch die wahrscheinlich jahrzehntelange Alimentierung von arbeitsunfähigen Veteranen.

Naja, zumindest hat sie ja ein Buch geschafft. Demnächst bei Beckmann und Co auf Tingel-Tangel-Tour

Mahlzeit

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Rückkehr nach Kosovo-Einsatz – nur noch ein seelisches Wrack