Zum Tode von Günter Freiherr von Gravenreuth

Ich möchte zitieren:

Im Gespräch mit stern.de erinnert sich “taz”-Anwalt Eisenberg an den Prozess und einen “bedauernswerten, jammervollen, armseligen kleinen Mann, der sich grottig verteidigt hat”. Von Gravenreuth, sagt Eisenberg, sei eine “groteske Figur” gewesen und habe nichts Furchterregendes an sich gehabt. “Er war ein Betrüger, er hatte keine ethischen Grundsätze und hat sich immer nur mit Schwächeren angelegt, die er ausgenommen hat.” Kurzum, so folgert Eisenberg: “Ich habe ihn als Schande für den Anwaltsberuf wahrgenommen.“..[STERN]

Dem brauch ich nichts hinzuzufügen.

Hier noch ein nettes Interview in gulli.com.

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Zum Tode von Günter Freiherr von Gravenreuth

Brangelina jetzt doch vor dem aus?

Hurrah, nach tagelangem Betroffenheitsjournalismus aus Haiti nun endlich wieder eine Nachricht, die die Welt wirklich bewegt. Brad Pitt und Angelina Jolie trennen sich. Kann man dann eigentlich das Wörtchen „und“ reinsetzen? Müsste es nicht eher heißen Brad Pitt Komma Angelina Jolie trennen sich?

Angelina Jolie hat dicke Lippen. Kaum zu glauben.

So, wie bringe ich noch da Schlüsselwort nackt hier unter? Angelina Jolie nackt, will das wirklich noch jemand sehen? Für mich ist die nur noch die Ursula von der Leyen aus Hollywood. Kaum guckt man weg, ist noch ein Kind dazugekommen. Wie bei Kuckucks (wie ist da der Plural?), auf ein Kind mehr kommt es auch nicht mehr an.

Brad Pitt hat eine dicke Nase. Zeit für einen Nosejob.

Was macht Ursula von der Leyen eigentlich zur Zeit? Sie hat den größten Etat im Bundeshaushalt, sogar noch vor Schulddiensten, aber bleibt erstaunlich stumm. Wahrscheinlich ist es nicht so ganz ihr Metier. Pfui, muss man auch verstehen, als absolute Power-Erfolgsfrau hat sie nur ungern mit Arbeitslosen und schwer Vermittelbaren zu tun. Hä Hä, das hätte ich ihr auch vorher vermitteln können. Der Kalauer sei mir erlaubt, so früh am Morgen.

Brangelina jetzt doch vor dem aus?

CDU-Abgeordneter will Netzfilter auf Onlinespiele ausweiten

„Niemand will eine Mauer bauen Zensur einführen.“

Der liebe Herr Thomas Strobl, Bundestagsabgeordneter der CDU für den Kreis Heilbronn, möchte die von Zenzursula durchgepeitschte Internet-Zensur nun auch auf Killerspiele ausweiten.

Zitat: „Das von der Innenministerkonferenz geforderte Herstellungs- und Verbreitungsverbot ist für mich daher bedenkenswert und sorgfältig zu prüfen. In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.“ [Quelle:  Abgeordnetenwatch.de]

Diese Art von „Versuchsballons“ in der Politik ist bekannt.

Die Technik wird gerne von Hinterbänklern angewandt: Erstmal dreist vorpreschen. Dann dementieren, so hätte man das ja alles nicht gemeint. Danach die Feinde von den Freunden trennen. Und zu guter Letzt, eine kleine mit anderen Forderungen verknüpfte Verordnung erwirken, die einer
allgemeinen digitalen Zensur Tür und Tor öffnet.

Herr Strobl möchte gerne der Wegbereiter einer Exekutiv-Zensur werden.

Schade, dass es keinen Filter gegen Dummheit gibt, oder?

Vielleicht sollte ich doch endlich in die Piraten-Partei eintreten.

Dazu passt gut: „Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace„, John Perry Barlow:

„.. Regierungen der industriellen Welt,..Vertreter einer vergangenen Zeit: Laßt uns in Ruhe! Ihr seid bei uns nicht willkommen. Wo wir uns versammeln, besitzt Ihr keine Macht mehr…Wir besitzen keine gewählte Regierung, und wir werden wohl auch nie eine bekommen..Ihr habt hier kein moralisches Recht zu regieren noch besitzt Ihr Methoden, es zu erzwingen, die wir zu befürchten hätten..“

CDU-Abgeordneter will Netzfilter auf Onlinespiele ausweiten