Transgender-Modell wichtiger als Schutz der Privatsspähre

Wollte gerade „in real life“ bei change.org/ueberwachung vorbeischauen und gucken, ob ich dort auch unterschreibe.

Dann sehe ich auf der Homepage von change.org folgendes:

wichtig wichtig

Und da hatte ich dann keine Lust mehr, meine Stimme abzugeben. Die „Gemeinschaft“ verdient meine Zustimmung überhaupt nicht.

Fickt euch!

PS. Was für ein Gutmensch-Neu-Sprech ist denn Transgender?

 

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Transgender-Modell wichtiger als Schutz der Privatsspähre

Bundestagsradar – Den Abgeordneten auf die Finger geschaut – mit Abstimmungsverhalten und Nebeneinkünften

Endlich! Was soll man dazu anderes sagen?

Aus der Zusammenarbeit von SPIEGEL-Online und abgeordnetenwatch.de ist ein großartiges Werkzeug der Transparenz entstanden.

Der Bundestagsradar.

In einer übersichtlichen und funktionalen Flash-Animation kann man hier folgende Informationen über Bundestagsabgeordnete einholen:

  • Abstimmungsverhalten
  • Nebeneinkünfte
  • Familienstand, Alter und Kinder
  • Ausbildungsweg

Verfolgen Sie doch mal, wie sich ihr Wahlkreisabgeordneter so verhalten hat in letzter Zeit.

Bundestagsradar – Den Abgeordneten auf die Finger geschaut – mit Abstimmungsverhalten und Nebeneinkünften

CDU-Mitglied auf Steuersünder-CD

Nächtlicher Anruf in der Staatskanzlei

Das Telefon klingelt mehrere Male.

Auftritt Angela M.

Angela M.: „Ja, doch, ich komme schon.“

Angela M. nimmt ab

Angela M.: „Hallo?“

Mister X: „Grüß dich, Angela, hier ist der X.“

A: „Wer?“

X: „Ortsverband Württemberg-Nordbaden. Wir haben uns doch bei deinem letzten Wahlkampfauftritt hier kennen gelernt.“

A: „Ach so, ja ja. Wie geht es den Kindern.“

X: „Gut, gut, aber darum rufe ich nicht an. Ich hab‘ da ein kleines Problemschen.“

A: „Was denn?“

X: „Du, ich sag’s gerade heraus, ich glaube ich bin vielleicht mit auf dieser CD.“

A: „Welche CD?“

X: „Na, die worüber alle Welt jetzt spresche tut. Die mit de‘ Steuersünder.“

A: „Oh“

X: „Nahaja, esch war halt ein schweres Jahr. Und da dachte ich, ich bring mal was auf die Seite. Du, nichts großes. Aber a bissl‘ was is‘ scho.“

A: „Hm, und nu?“

X: „Naja, und da dacht‘ isch mir, rufst du mal die Angela an und sprichst mal mit ihr.“

A: „Und was soll ich jetzt tun?“

X: „Kannste nicht de‘ Wolfgang a bissl‘ auf den Zahn fühlen. Schließlich ist doch nicht mehr dieser scheiß Soz Finanzminister. Du, der Wolfgang soll das Teil eben einfach nich‘ kaufe.“

Angela M. überlegt.

X: „Biste noch dran? Oder wer’n wir abgehört? Oh, Oh, Scheiße!“

A: „Nein, nein, bleib mal ganz ruhig. Und mach dir mal keinen Kopf. Der Guido hat vorhin schon angerufen. Der wollte das selbe wie du. Ich schau mal, was ich machen kann.“

X: „Danke, Angela, danke.“

A: „Du, aber versprechen kann ich nichts. Aber würd‘ mich nicht wundern, wenn er selbst, also der Wolfgang, auf der CD ist.“

Angela M. kichert wie ein kleines Mädchen.

A: „Und zur Not sagen wir halt, das wäre mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, von wegen Datenschutz und so. Das kriegen wir schon hin.“

X: „Danke Danke, Du.“

A: „Und nächste Woche ist eh wieder eine neue Sau dran, die durchs Dorf getrieben wird. Die neue von der Leyen, wie heißt die nochmal, achja, genau wie der Präsident, die Köhler, mit der war die Presse ja bisher lammfromm, obwohl die ja von nichts ’ne Ahnung hat. Aber dafür sieht se‘ halt gut aus. Ich glaub‘ ich schick dem Kai* mal ’ne SMS. Der soll mal ein Auge auf die werfen. Das lenkt auch prima von allem anderen ab. Damit kommen wir mindestens bis zur NRW-Wahl. Vielleicht sogar bis zur WM.“

X: „Aber die isch doch von uns.“

A: „Soll ich vielleicht nicht?“

X: „Oh, nein, doch, doch. Tu, was Du für richtig hältst.“

A: „Gut, dann wäre ja alles klar. Sonst alles okay? Ich müsste jetzt mal los, mein Badewasser wird kalt und ich steh hier nackig, nur mit ’ner Badehaube auf.“

Angela M. kichert wieder wie ein kleines Mädchen.

X: „Nein, nein, das war’s schon. Du, wann kommst denne mal wieder vorbei?“

A: „Wie wäre es denn mit der Weinlese?“

X: „Du, prima, ich mach das klar. Meine Sekretärin ruft deine an, okay?“

A: „Gut, und sag ihr bitte, das verbinden wir mit was geschäftlichen. Sonst zicken die Aufseher vom Fahrdienst wieder.“

X: „Prima. Mach’s gut Angela“

A: „Du auch.“

Angele M. legt auf.

A: „Also, das war schon der vierte heute… Thomas**, hol mir mal die Badebürste, die mit dem langen Stiel!“


* Kai Diekmann, Chefredakteur der Bild-Zeitung.

** Thomas de Maizière, früher Chef des Bundeskanzleramts, jetzt eigenlich Innenminister

CDU-Mitglied auf Steuersünder-CD

CDU-Abgeordneter will Netzfilter auf Onlinespiele ausweiten

„Niemand will eine Mauer bauen Zensur einführen.“

Der liebe Herr Thomas Strobl, Bundestagsabgeordneter der CDU für den Kreis Heilbronn, möchte die von Zenzursula durchgepeitschte Internet-Zensur nun auch auf Killerspiele ausweiten.

Zitat: „Das von der Innenministerkonferenz geforderte Herstellungs- und Verbreitungsverbot ist für mich daher bedenkenswert und sorgfältig zu prüfen. In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.“ [Quelle:  Abgeordnetenwatch.de]

Diese Art von „Versuchsballons“ in der Politik ist bekannt.

Die Technik wird gerne von Hinterbänklern angewandt: Erstmal dreist vorpreschen. Dann dementieren, so hätte man das ja alles nicht gemeint. Danach die Feinde von den Freunden trennen. Und zu guter Letzt, eine kleine mit anderen Forderungen verknüpfte Verordnung erwirken, die einer
allgemeinen digitalen Zensur Tür und Tor öffnet.

Herr Strobl möchte gerne der Wegbereiter einer Exekutiv-Zensur werden.

Schade, dass es keinen Filter gegen Dummheit gibt, oder?

Vielleicht sollte ich doch endlich in die Piraten-Partei eintreten.

Dazu passt gut: „Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace„, John Perry Barlow:

„.. Regierungen der industriellen Welt,..Vertreter einer vergangenen Zeit: Laßt uns in Ruhe! Ihr seid bei uns nicht willkommen. Wo wir uns versammeln, besitzt Ihr keine Macht mehr…Wir besitzen keine gewählte Regierung, und wir werden wohl auch nie eine bekommen..Ihr habt hier kein moralisches Recht zu regieren noch besitzt Ihr Methoden, es zu erzwingen, die wir zu befürchten hätten..“

CDU-Abgeordneter will Netzfilter auf Onlinespiele ausweiten