Obama ist ein jämmerlicher Feigling, der sich vor Gaddafi verkriecht

Moderne Ausrüstung, loyale Soldaten: Die Luftwaffe ist die Elitetruppe in Gaddafis Armee. Mit ihr könnte er einen Kampf gegen die Rebellen leicht gewinnen. Die Luftangriffe auf die Hafenstadt Brega sind nur ein Vorgeschmack auf das, was den Gegnern des Despoten drohen könnte. [SPIEGEL]

Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde: Ich vermisse Ronald Reagan.

Reagan hatte keine Probleme damit, Gaddafi seine Bomber auf den Hals zu schicken.

Leider entpuppt sich der Friedensnobelpreisträger aus den USA nicht als so entschlossen.

Ein Anruf und innerhalb weniger Minuten würden die Bomber von Flugzeugträgern im Mittelmeer starten, dann wären in einer Stunde alle Flugplätze und alle feindlichen Flugzeuge Gaddafis zerstört. Feierabend und noch vor der Mittagspause.

Und am besten sollte er noch das Rückzuglager von Gaddafi einäschern. Es trifft immer einen richtigen.

Kein Hahn würde danach mehr krähen. Kein Chinese, kein Russe und auch kein Saudi.

Und ich prophezeie euch: Spätestens Rosenmontag wird es Obama sowieso tun. nur leider dass bis dahin so viele Revolutionäre ins Gras beißen mussten.

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Obama ist ein jämmerlicher Feigling, der sich vor Gaddafi verkriecht

Liebe Frau von der Leyen: Warum ich keine Kinder will.

Liebe Frau von der Leyen,

den Artikel im aktuellen STERN „Geld, Karriere – und dann erst Kinder“, der sich mit der zunehmenden Kinderlosigkeit der Deutschen beschäftigt, möchte ich gerne in einem Brief an Sie kommentieren, in dem ich darlege, warum für meine Partnerin und mich Kinder nicht in Frage kommen.

Es ist leider eine „simple“ Kostenfrage:

1.  Ich muss Rentenbeiträge zahlen. Meine Partnerin privat Fürsorge.

2. Da wir als Rentner nicht zum Sozialfall werden wollen, sparen wir nochmals 10% unseres Netto-Einkommens

3. Man muss damit rechnen (nicht unbedingt erwarten!), dass unsere Eltern zu Pflegefällen werden, mit denen uns der Staat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich allein lassen wird.

Um das zu schultern, arbeiten wir beide jeder ca. 60-80 Stunden in der Woche, teils angestellt, teils selbständig, die Wochenenden inklusive.

Wo soll da ein Kind reinpassen?

Obwohl wir beide nicht schlecht verdienen, würde uns ein Kind mit einem Schlag das Einkommen halbieren. Und jetzt packen Sie noch die Kosten dazu, die es mit sich bringt,ein Kind 20 Jahre lang groß zuziehen.

Und als „Bonus“ noch der Stress den man in der Erziehung hat: Kita-Suche, Grundschulsuche, Stress auf dem Gymnasium, Stress mit dem Abitur, Stress mit der Jobsuche, Stress Stress Stress

Nein, danke.

Liebe Frau von der Leyen: Warum ich keine Kinder will.

Wikipedia – Wenn Pickelteenies die Meinung diktieren

Wie Jugendliche uns die Welt erklären – Tausende Menschen füllen Wikipedia täglich mit ihrem Wissen. Kaum jemand kennt sie. Zu den aktivsten Autoren gehören einige clevere, besonders junge Wikipedianer. Ben, Niklas und Robin sind zwischen 14 und 16 Jahren alt – und wachen über das Wissen der Welt. [SPIEGEL]

Wikipedia kann schnell in Meinugsterrorismus einiger weniger – hier Teenagern – umschlagen, die wenn sie einmal als Administrator eines Themas inthronisiert wurden, nur ganz schlecht zu stürzen sind.

Jeder im Internet hat schon Erfahrungen gesammelt mit „Forenbesitzern“, die willkürlich Beiträge löschen. Andere Meinungen sind tabu.

Dann wird man mit Sicherheit niemals eine andere Meinung gelten lassen als die des Administrators.

Für kommerzielle Projekte ist das in Ordnung und sogar Voraussetzung zum Gelingen.

Für „offene“ Systeme finde ich diese nur auf den ersten Blick demokratischen Kontrollen sehr schädlich.

Wer kontrolliert die Kontrolleure?

Mir ist schlicht nicht wohl bei dem Gedanken, dass ein 18-jähriger bestimmt, was ich zum Thema Argentinien in Wikipedia lesen darf und was nicht.

Macht euch mal Gedanken da draußen, darüber wieviel wir schon nicht lesen durften, weil eine Clique Erstnutzer ihre Pfründe sichert und vererbt.

Wikipedia – Wenn Pickelteenies die Meinung diktieren

Wer kommt in den Dschungel?

Gott, was freue ich mich wieder auf „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!

Welcher  Quäl-Promi wird diesmal für ein paar Minuten mediale Aufmerksamkeit abgefoltert?

Meine Tipps:

  • Cindy aus Marzahn – hasse ich schon aus Prinzip
  • Boris Becker – geht immer
  • jetzt wollte ich einen C-Z-Promi-Moderator anführen, aber ich kenne keinen
  • Roberto Blanco – Aber Hallo!
  • Kachelmann – muss Geld in die Kasse kriegen

Hat noch einer Ideen?

Wer kommt in den Dschungel?

Die Lügengesellschaft, Teil 3 – Mythos Leistungsgesellschaft

Kommen wir zu einer meiner absoluten sozialen Lieblingslügen Was wird seit Jahren gepredigt? Was haben wir verinnerlicht? Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Ja? Nein! Tun wir nicht. Wir leben in einer Lügengesellschaft, die uns vormacht, dass man durch eigene Leistung einen Stück vom großen Kuchen abbekommen könne.

angela merkel bundeskanzlerin Pinocchio Luegen
Ich lüge doch nicht. Jeder ist seines Glückes Schmied

Du musst Leistung vollbringen, immer. Du darfst dich nicht ausruhen. Du musst dich ständig neu definieren, weiterbilden, anstrengen. Der emsige Kalvinismus hat den rheinischen Katholizismus scheinbar ganz verdrängt. Konnte man früher noch ungestraft “ wird morgen erledigt“ sagen, so grenzt das heute schon an Majestätsbeleidigung und wird mit mindestens einem verständnislosen Kopfnicken vom Chef bestraft.

Wer was zu erledigen hat, der macht halt Überstunden, unbezahlte wohlgemerkt.

Besonders Politiker tragen diese Phrasen der Leistung-muss-sich-wieder-lohnen-Fraktion gerne vor sich her, und da besonders die der FDP. Natürlich, wenn der Politiker sich aus der Verantwortung stehlen will, sagt er einfach, dass der Bürgen eben selbst für sein Schicksal zuständig ist.

Ist er das wirklich? Sind wir heute noch wirklich unseres Glückes Schmied oder hat der Grad der Abhängigkeit von Dritten und deren Entscheidung ein Maß erreicht, der es unmöglich macht, aus der Gravitation des extern bestimmten Schicksals zu entkommen?

Die 68er suchten die Verantwortung in der Gesellschaft, heute suchen wir sie bei uns selbst.

Aber wovon hängt Erfolg ab? Ich würde sagen, zu 90% von Beziehungen, Glück und Selbstmarketing, und nur zu 10% von Leistung und Können. Damit fällt es außerhalb unseres Einflussbereichs, ob man im leben wirklich Bäume wird ausreißen können, oder immer nur das Rädchen im System bleibt.

Aber wieso haben dann so viele Erfolg? Analysieren wer es mal. Wie groß ist schon der Anteil der (erfolg)reichen in unserer Gesellschaft. Er ist abnehmend. Nur uns erscheint es so, als wären wir die einzigen Verlierer, weil die erfolglosen nie Erwähnung finden. Aber die sind in der Überzahl. Es ist wie im Poker: Die Spielbank stellt den Sieger ins Rampenlicht, um zu verschweigen, dass die absolute Mehrheit beim Glücksspiel immer nur verlieren kann.

So empfinde ich es auch. Die Mächtigen in unserer Welt haben die Spielregeln so angepasst, dass sie ihre Pfründe behalten. Und das geht nur, indem man das niedere Volk mit ein bisschen Wahlversprechen und steuerbefreitem Flugbenzin bei Laune hält.

Ich für meinen Teil mache da nicht mehr mit: Für mich gilt nur noch Dienst nach Vorschrift. Prost!

Die Lügengesellschaft, Teil 3 – Mythos Leistungsgesellschaft