Guttenberg und kein Ende

Ob Bushido oder Guttenberg. Frechheit siegt. Wer Scham zeigt, wird ausgelacht.
Können wir uns ja alle zum Vorbild nehmen.

„Ups, da ist mir wohl ein kleiner Guttenberg unterlaufen, Herr Richter.“

Überall lese ich von Umfragen, die Guttenberg immer noch ganz weit vorne sehen in der Beliebtheitsskala.

Diese Umfragen der letzten Tage können unmöglich die Realität wiedergeben.

Ich kenne persönlich NIEMANDEN, der sich zu Guttenberg bekennt, weder Liberale noch Sozialdemokraten noch Konservative.

Diese Zustimmungsraten schaffen doch „normalerweise“ nur Bundespräsidenten.

Ich kann und will es einfach nicht glauben, dass eine klare Mehrheit der Deutschen einem Schönling und Kopisten verehrt, dessen politische Fußabdrücke bestenfalls Kinderfußgröße haben.

Aber das Phänomen 18-Jahre-Kohl hat ja auch keiner verstanden.

Mir scheint, im Innern sind die Deutschen Intelektuellenhasser.

Guttenberg und kein Ende

2 Gedanken zu “Guttenberg und kein Ende

  1. Tja, und bei CDU/CSU sind mit die größten Intellektuellenhasser zu finden. Joseph Goebbels, auch ein Doktor und Grand Old Man des christdemokratischen Journalismus, gab schon mal die Richtung vor mit seinem Ausspruch: „Wenn ich das Wort Kultur höre, entsichere ich meine Pistole“. Ludwig Ehrhard sprach von „intellektuellen Pinschern“. Und unser Baron und Dr. strg.c. Kevin Sarah Palin Jesus Maria von und zu Guttenberg (dass die Adligen immer so seltsam viele Vornamen haben müssen…) mag seinen durch jahrhundertelange gezielte Inzucht gereiften Adelstitel sicher auch lieber als den vergänglichen und nicht vererbbaren Doktorgrad.
    Sic transit gloria mundi.

    Die Leute, die ich kenne lachen entweder über Gutti und sein Gespons, das blonde Porno-Luder von der Bildzeitung, oder sie sind ihnen egal.

    1. Dr. strg.c – sehr gut, den kannte ich noch nicht.
      Wahrscheinlich werden in den „oberen zehntausend“ die Intellektuellen schon nach unten weg sortiert. Das machen die von selbst. Man muss schon ein besonderer „Schlag“ sein, um oben mitmischen zu wollen.
      Ungefähr wie die, die in der Schule immer Klassensprecher werden wollten. Keiner wusste, wieso.

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