„Smile or Die“ – Die Bekämpfung der Arbeitslosen

Barbara Ehrenreich beschreibt, wie die Ideologie des positiven Denkens die Welt verdummt. „Smile or Die“ warnt uns vor neuen amerikanischen Tugenden und empfiehlt alte. [ZEIT]

Danke, allein dieser Artikel hat mir wieder einmal ein bisschen die Augen geöffnet.

Diese Vermutung, dass die wenigsten Leute wirklich für ihr Schicksal verantwortlich sind, schlummerte schon lange in mir.

Aber nun sind mir auch die Gründe klar, warum das geschieht, es verschont die Gesellschaft mit der wahren Problemsuche.

Um mal ein Beispiel zu liefern: Ich bin Akademiker Anfang 40 und arbeite für ein internationales Unternehmen (leider und niemals wieder). Und jetzt kommt der Clou, ich bekomme Gehalt, habe aber schon seit Monaten keinen Finger krumm gemacht und arbeite im „Home Office“ – tue also nichts.

Wie ist das möglich? Ganz einfach, mein direkter Vorgesetzter wechselt regelmäßig und arbeitet ca. 2000-6000km entfernt. Ich tauche also nur unregelmäßig auf dem Radar auf. Meine Projekte sind entweder weggebrochen oder noch nicht gestartet.

Ich könnte morgen (wie einem Kollegen geschehen) mit Abfindung gefeuert werden oder noch Monate so herumsitzen.

Es ist absolute Willkür.

Und das beste: Ich liebe es!

Wenn man einmal erkannt hat, dass es mittlerweile nicht mehr von dir selbst abhängig ist, ob Du Erfolg hast oder nicht, lebt es sich wirklich entspannt.

„Smile or Die“ – Die Bekämpfung der Arbeitslosen

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