Gesetzgeber gibt wieder der Lobbyarbeit nach

Offizieller Start: Post kassiert für Online-Briefe 55 Cent pro Stück
Auch übers Netz lassen sich nun rechtssichere Briefe verschicken – die Deutsche Post ist das erste Unternehmen, das zertifizierte E-Mails zum Einsatz bringt. Registrierte Nutzer werden damit eindeutig identifizierbar. Konkurrenten werden der Post folgen – mit niedrigeren Preisen. (Spiegel)

Und wider hat es ein Staatsmonopolist – die Post – (und die anderen Anbieter dieses nutzlosen Produktes) es geschafft haben, dieses quasi per Gesetz zum Must-Have zu erheben.

Gute Lobbyarbeit.

Das wird noch lustig, wenn der Erste über einen gehackten Account eine Lebensversicherung abschließt und dann nicht beweißen kann, dass er es nicht war. Dann dürfte aufgrund der technischen Sicherheit (*Hüstel*) die Beweislast wieder beim Opfer liegen, der somit zum Täter wird.

Im Gegensatz zu einer richtigen Unterschrift, die vom Graphologen ausgewertet werden kann, ist dies bei einer digitalen Unterschrift nämlich nicht möglich.

Das ist übrigens ein Problem aller digitalen Zertifikat. Wenn sie erstmal korrumpiert sind, ist die Kacke am Dampfen.

Also ich werde rechtsverbindliche Geschäfte gleich welcher Art mit Sicherheit NIEMALS über diese E-Mail-Adressen tätigen.

Es sei denn, der Gesetzgeber zwingt mich dazu, weil die Post es so will.

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