Westerwelle 22 Semester – Prominente Langzeitstudenten sind keine Eliten

Eliten sind für mich Überflieger, die perfekt Englisch sprechen und ihr Studium vor Ende der Regelstudienzeit abschließen.

Aber solche Leute landen garantiert nicht in der Bundesdeutschen Politik.

Hier mal eine kleine Liste meist wertkonservativer Leistungs(hüstel)träger, die wahrscheinlich alle mit gutem Grund, wenn man sie denn fragte, recht lange studiert haben. Und das zu einer Zeit, als es noch keine Studiengebühren gab. Hätte es sie schon gegeben, wären uns diese Leute wohl erspart geblieben.

Sie hatten mit Sicherheit alle gute Gründe, so lange studiert zu haben. Nur habe ich dafür kein Verständnis.

  • Westerwelle: 22 Semester Jura
  • Nils Annen, SPD, Studienabbrecher nach 27 Semester
  • Helmut Kohl, 16 Semester Rechtswissenschaften
  • Volker Rühe 16 Semester, Lehramt
  • Jürgen Rüttgers, 18 Semester Jura

Ich nehme gerne weitere Langzeitstudenten in meine Liste auf.

Quellen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8840853.htmlhttp://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,561115,00.html und Wikipedia

Advertisements
Westerwelle 22 Semester – Prominente Langzeitstudenten sind keine Eliten

3 Gedanken zu “Westerwelle 22 Semester – Prominente Langzeitstudenten sind keine Eliten

  1. Tja, Westerwelle und Konsorten sind “Menschen” die noch nie in ihrem Leben gearbeitet haben.

    Ackermann, Guido Merkel, Angela Westerwelle und Co. stehen für eine neoliberale Ideologie sozialer und wirtschaftlicher Dekadenz!!!

    1. X Y schreibt:

      Hallo,
      ich mag diese Bezeichnungen, mit denen man um sich wirft nicht so sehr, da sie meist nicht den Kern treffen.
      Neoliberal bedeutet erstmal nichts Schlimmes, wenn man den wissenschaftlichen Begriff nimmt. Es meint die Ausrichtung und Beurteilung aller soziologischen Verhältnisse mit Hilfe auch (aber nicht nur) wirtschaftlicher Maße und Begriffe.
      Überspitzt kann man (natürlich nur in einem akademischen Gedankenspiel) auch zwischenmenschliche Beziehungen ökonomisch bewerten: Inesvestition, Suchkosten, Opportunitätskosten, Abwicklungskosten etc.
      Ökonomisches Handeln ist zunächst nichts anders als die Reduktion des Mitteleinsatzes zur Erzielung eines bestimmten Ziels. Im Grunde sollten wir alle so handeln, da wir nur so keine Verschwendung betreiben.
      Wenn man es nun schafft, auch soziale und ökologische Kosten mit einzupreisen, hätte man die perfekte Welt.
      So, und hier kommt das dicke Aber. Leider sind diejenigen, die die “neoliberale” Ideologie (die sie selbst natürlich nie so nennen), vor sich hertragen, genau diejenigen, die sich nicht an die Spielregeln halten.
      Das lässt sich an einem Satz festhalten. Die Amerikaner sagen “Too big too fail”. Wir sagen, Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.
      Banken und ihr wirklich gesellschaftlich schädliches Verhalten der letzten Jahre hat die Weltwirtschaft in enorme Probleme gebracht. Normalerweise wäre das nicht schlimm, wenn sie für ihre Probleme auch den Kopf hinhalten würden. Nur leider tun sie das nicht. Und das ist das Problem, unsere Politiker sind schlicht zu feige, die Banken ins Gebet zu nehmen. Und die Banker wissen das.
      Wir werden sehen, wohin uns das in den nächsten Jahren führen wird. Man kann gespannt sein.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s