China, Steiff und der große Outsourcing-Swindle

Schon gehört? Steiff lässt nun nicht mehr in China produzieren, da die Qualität der dortigen Ware zu schlecht ist. Nach vier Jahren ist man dort immer noch nicht in der Lage, vernünftige Teddy-Bären herzustellen.

Jetzt erkennen es auch die letzten angestellten Amateur-Manager in unseren Unternehmen. Wer deutsche Qualität ohne Konzept nach China (oder Indien) ausgliedert, wird binnen kürzester Zeit erbärmlich scheitern.

Ich kenne auch Beispiele aus eigener Erfahrung: Sprachenprobleme, demotivierte Arbeiter, vollkommene Unselbständigkeit, Qualifikation nur auf dem Papier, mangelnde Identifikation mit dem Produkt, keinerlei Loyalität.

So werden über Jahrzehnte gewachsene Erfolgsstrukturen für scheinbar kurzfristigen Erfolg ohne Sinn und Verstand liquidiert.

So wie in den letzten 20 Jahren die Qualitäten im Elektronikbereich geradezu erbärmlich nachgelassen haben (Welcher Fernseher hält heute schon 20 Jahre oder mehr oder welches Massengerät ist heute schon vom ersten Produktionstag an ausgereift?), so wird auch die Qualität in allen Sparten, die in die dritte Welt ausgegliedert werden in Zukunft nachlassen.

„Das ist mein Laden“: billiger Schrott, der nur 2 Jahre hält.

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