Fremdschämfaktor extrem: "Wetten dass…" jetzt doppelt peinlich

Mein Gott, gestern habe ich wieder fünf Minuten reingeschaltet in die Geisterbahn des deutschen Fernsehens aus den immer gleichen Gesichtern (Ferres) und immer gleichen Auftritten (Houston) und den immer gleichen „Ich-übe-während-der-Arbeitszeit-Gabelstablerjonglieren-und-Stummfilmstar-Frisuren-auswendig-kennen“-Wetten.

gottschalk hunziker
Gottschalk und Hunziker bei "Wetten dass...?" - Sind sie nicht peinlich?

Gemeint ist, ihr ahnt es, „Wetten dass…?“. Die Sendung war vor Äonen, als Gottschalk noch frisch war – kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen- unterhaltsam und originell.

Gestern aber sah ich eine sichtlich vom Playback-Singen erschöpfte Ex-Pop-Diva Whitney Houston, die sich auf der Couch den peinlichen Beliebigkeitsfragen eines alten Mannes im schütteren Langhaar stellen musste und der man die Ratlosigkeit ins Gesicht geschrieben gesehen hat – Peinlichkeit 1.

Dann musste ich auch noch das durch Dauergrinsen breitgezogene und leider überhaupt nicht italienisch-erotische Timbre einer Michelle Hunziker auf High Heels so hoch wie der Eiffelturm ertragen – Peinlichkeit 2.

Aber zum Glück nur ca. 5 Sekunden. Dann hatte ich die aus meinen zitterigen Händen gefallene Fernbedienung wiedergefunden und auf DVD umgeschaltet.

Ja, besonders Samstag abends vor dem Fernseher erkennt der deutsche seinen Hang zum latenten Masochismus, Gottschalk und Hunziker sei dank.

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