Richter kassieren Alkoholverbot in Innenstädten

War ja zu erwarten.

Alkoholiker, Raucher und Penner genießen in Deutschland Bestandsschutz.
Mann pocht auf seine Rechte, sich besaufen zu dürfen, qualmen zu dürfen, herumlungern zu dürfen, fertig.

Und schon müssen alle anderen: Passanten, Wartende, Anwohner das mit aushalten.
Fakt ist, dass Alkohol enthemmt. Nicht alkoholisierte Personen begehen weit weniger Affektstraftaten und Schlägereien als betrunkene. Das weiß jeder Polizist und jeder, der nachts gezwungen ist, eine mittelgroße deutsche Fußgängerzone (Nogo-Area) zu überqueren.

Aber ich wette, die Richter haben alle ihr Häuschen im Speckgürtel von Nürnberg, wo bestimmt nie ein Penner auftaucht, und wenn doch, dann wird er von der nächsten Streife schnell wegeskortiert.

Und der klagende Student kann sich jetzt auch wieder schön mit der billigen Bierflasche vom‘ ALDI in die Fußgängerzone stellen. Wenn er sich gut dabei fühlt.

Er darf das ja. Aber ich darf nicht erwarten, nachts in der Innenstadt ohne Angst spazieren zu dürfen. Wo kommen wir denn dahin?

Bah, ich käme mir so armselig vor, mit einer billigen Alkoholflasche aus der Tanke irgendwo im Pulk herumzulungern und zu saufen.

In Amerika ist das kein Problem. Dort ist der Verzerr von Alkohol in der Öffentlichkeit verboten, fertig! Da stört sich kein Mensch dran. Aber wir brauchen das Recht auf billigen Fusel in der Altstadt.

Wieso muss man eigentlich in diesem Land jeden Scheiß ertragen?

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