Von Schnorrern und Selbstdrehern

Kennen Sie das auch?

Sie steigen aus dem Zug oder harren am Bahnsteig aus und jemand kommt von der Seite in ihr Blickfeld, zu nah in die private Zone und zu langsam, um nur ein Vorrübergehender zu sein.

Schneller als ein Nervenimpuls vom Hirn zum Muskel, wissen Sie, der will schnorren. Widerlich von der Seite kommend, anschleichend, stinkend nach Fusel und Nikotin stellt er die unvermeintliche Frage. “Haste mal…” Ja, haste mal irgendwas? Geld oder ‘ne Kippe.

Wie schön, dass es immer Leute gibt, die in der sozialen Leiter weiter unten stehen. Den ganzen Tag schluckt man, und hier kann man mal austreten.

Stur geradeaus schauen und verneinen. Einfach nicht beachten.

Und die Krönung sind schnorrende Selbstdreher mit ihren kurzgebissenen, gelben Fingern pflücken sie das Kraut aus den billigen Aldi-Tabak-Beuteln, krümeln die Hälfte auf den Boden und wirken gottjämmerlich. BAH!

Von Schnorrern und Selbstdrehern

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